Die Worte bleiben stecken

Felix stottert. Er ist trotzdem ein guter Schüler und fühlt sich wohl in seiner Klasse – das liegt auch an seiner Therapeutin.

von Lisa Srikiow

Telefoniert man kurz mit Felix, fällt einem nichts auf. Sitzt man dem Vierzehnjährigen gegenüber und unterhält sich etwas länger mit ihm, passiert es: Dann wollen bei Felix die Wörter nicht mehr kommen, dann fängt er an zu stottern. »Es fühlt sich so an, also ob ich laufe und plötzlich in der Bewegung stehen bleibe. Ich komme nicht mehr vorwärts«, erklärt er. Felix fing vor acht Jahren an zu stottern. Erst leicht, dann wurde es stärker. »Ich habe mir viele Sorgen gemacht. Vor allem, als er eingeschult wurde«, erinnert sich Felix’ Mutter, Elke Döring. Denn egal, wie alt die Kinder sind oder wie intensiv das Stottern ist, durch die Schule müssen sie alle – und die ist gerade für Stotterer eine besondere Hürde.

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Erschienen in der ZEIT, am 11. November 2010, Nr. 46/2011

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