Zeit ist Geld

Lisa Srikiow © Der Journalist 8/2012

Zahlreiche Stiftungen und Organisationen bieten Recherchestipendien an. Gerade Freiberufler können so eigene Ideen verwirklichen und mal tiefer in ein Thema einsteigen – ganz ohne finanzielles Risiko. Bislang nutzen das allerdings nur wenige Journalisten.

Fast hätte er seine Idee unter Wert verkauft. Vor zwei Jahren recherchierte Marvin Oppong, wie Auftrags-PR die deutschen Seiten der Online-Enzyklopädie Wikipedia beeinflusst. Eigentlich war der Plan des 30-Jährigen, einen kleineren Artikel daraus zu machen. Ein Kollege ermunterte ihn, sich für ein Recherchestipendium zu bewerben, da sich aus dem Thema viel mehr machen lasse. Also schrieb der Journalist aus den Ergebnissen seiner Vorrecherchen ein Exposé und stellte den Bewerbungsantrag. Mit Erfolg: Eines der drei ausgeschriebenen Stipendien ging an ihn, und er setzt sich seitdem intensiv mit dem Thema Wikipedia auseinander.

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