Die Mitmach-Gesellschaft

Lisa Srikiow © Das Parlament, Nr. 34-36 2013

Freiwillige sind eine wichtige Stütze – brauchen aber auch selbst Unterstützung

Wenn sich Bürger engagieren, ist das von politischer Seite immer gern gesehen. Es gibt wohl keinen Politiker, der nicht ein paar lobende Worte über die ehrenamtlichen Helfer verlieren würde. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nennt das Engagement eine „Bereicherung“, der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, hält es für „unverzichtbar“ und Bundespräsident Joachim Gauck zählt die Begegnungen mit Ehrenamtlichen zu „seinen schönsten Erlebnissen“. Tatsächlich tut es jeder dritte Deutsche – er engagiert sich für einen bestimmten Zweck. Die Zahl der Freiwilligen ist seit Jahren konstant, dennoch verändert sich das bürgerschaftliche Engagement stark – gleichzeitig ist es durch die hohen Erwartungen aller Betroffenen politisch sehr aufgeladen. Was bedeutet das für uns?

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